43. PRIX WALO

Der 43. PRIX WALO findet am 14. Mai 2017 im Kongresshaus Zürich statt.


Livestream Star TV

Livestream Blick




Publikumsliebling 2016

Der Publikumsliebling für das Jahr 2016 wird vom Publikum während der Star TV-Live-Sendung via TED ermittelt. Oder mit Postkarte an Show Szene Schweiz, Rieterstrasse 36, 8002 Zürich. Einsendeschluss: Samstag, 6. Mai 2016.

Dani Fohrler | Fabienne Louves | Kiki Maeder | Marco Fritsche | Michael von der Heide | Monika Fasnacht | Trauffer | Viola Tami | Yello



Publikumsliebling

 

 

Dani Fohrler

Dani Fohrler
TED: 0901 57 59 01
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Seine Medienkarriere begann er 1991 mit dem Solothurner Radio 32. Nach TV3 («Fohrler live», 1998) stieg Daniel «Dani» Fohrler 2002 beim Schweizer Fernsehen und Radio ein. Seine Stationen hiessen «RondoMondo», Mister Schweiz Wahl (mit Melanie Winiger), Weihnachts-Wunschkonzert, «glanz & gloria». Beim Radio SRF1 moderiert er die Morgensendung «Treffpunkt» und im Fernsehen «g&g Weekend». 2000 erhielt er den Prix Walo als Bester Newcomer. Indes ist er ein «alter Hase», der Menschen und Geschichten liebt.


Fabienne Louves

Fabienne Louves
TED: 0901 57 59 02
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Sie spielt, singt und tanzt auf verschiedenen Hochzeiten. Vom «Stägeli uf – Stägeli ab» tauchte sie in Berlin ab – als Sally Bowles im legendären «Cabaret». Neben dem agilen Conférencier (Michael von der Heide) hat sich Sally mit Leib und (leider auch) Seele der Show und dem Money («Money makes the World go round») in den Dreissigerjahren verschrieben. «Musicstar» Fabienne Louves, die vielseitige mitreissende Entertainerin, hat damit ihrer Karriere noch ein Sternchen drauf gegeben: Ein Sternchen, das zum Star wurde.


Kiki Maeder

Kiki Maeder
TED: 0901 57 59 03
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Hochkaräter liegen ihr. So moderierte Kiki Maeder das hochkarätige Swiss CFO Forum in Zürich. Auch durchs Retail-Forum 2016 führte sie mit Charme und Geschick. Sie begleitete Menschen seit 2015, die aussergewöhnliche Wünsche realisierten in «Jetzt oder nie – Lebe deinen Traum» (SF1). Ausgebildet als Schauspielerin, agierte sie als Friends-Mitglied in «Benissimo» (2010-2012). Seit 2013 geht sie als Aussenmoderatorin den Publikumsherzenswünschen zur Hand in Röbi Kollers «Happy Day». Die schöne Zürcherin, geboren in Basel, kann man auch auf der Zürcher Märchenbühne erleben.


Marco Fritsche

Marco Fritsche
TED: 0901 57 59 04
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Den Appenzeller verschlug es an die Universität Zürich (Publizistik). Marco Fritsche arbeitete als Videojournalist, moderierte bei VIVA, war Aussenmoderator bei «Eiger, Mönch und Maier» (SF1). Man kann ihn im Migros-Magazin lesen. Er moderiert die Sendungen «Bauer, ledig, sucht…» und «Sing and Win» (3+). Er ist zum TV-Liebling geworden mit seinem spitzbübischen Charme, seinem Einfühlungsvermögen und als Moderator bei diversen Events gefragt. In Appenzell ist er, ein «echtes Landei», wieder heimisch geworden – in einem 325jährigen Haus.


Michael von der Heide

Michael von der Heide
TED: 0901 57 59 05
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Vor 27 Jahren (!) nahm er am Nachwuchswettbewerb der Show Szene Schweiz (Sprungbrett) teil, konnte aber dazumal nicht reüssieren. Dann verdiente er sich 1998 einen Prix Walo und nochmals 2015 mit der Bühnenproduktion «Wanderful». Michael von der Heide ist ein fester Wert und Bestandteil in der Schweizer Show- und Bühnenszene. Zu seinem 25jährigen Bühnenjubiläum gönnte er sich eine Hommage an die St. Galler Schlagerkünstlerin Paola, ein «Riesenbedürfnis». Die Krönung des Jahres gelang ihm mit der Rolle des Conférenciers im Musical «Cabaret». Eine starke Performance!


Monika Fasnacht

Monika Fasnacht
TED: 0901 57 59 06
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Jahrzehntelang lang hat sie die Schweizer (Fernseh-)Jassszene geprägt (1997 bis 2016). Jetzt muss sie vom «Samstig-Jass» Abschied nehmen. Doch ihre ersten Fernsehsporen verdiente sich die Oltenerin Monika Fasnacht als Sportkommentatorin (Ski, Eishockey und mehr). Hunden galt ihre erste (oder zweite) Liebe. So befasste sie sich auch professionell neben Sport und Jass mit Hundeausbildung und -training. Folgerichtig betreut sie ab 8. Januar «Tiergeschichten» im Fernsehen. Die Löwin (Sternbild) ist nicht auf den Hund, aber auf viele Zwei- und Vierbeiner gekommen.


Trauffer

Trauffer
TED: 0901 57 59 07
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Er ist der grosse Abräumer der Saison. Der Alpentainer aus Brienz, Marc A. Trauffer, rockt die Volksmusikhallen wie ein Orkan. Nach 14 Wochen holte er mit seiner jüngsten CD «Heiterefahne» eine Platin-Auszeichnung und bald danach doppeltes Platin. Seine Fans feiern ihn wie sonst nur den österreichischen Lederhosen-Rocker Andreas Gabalier, mit dem er übrigens auch schon aufgetreten ist. Der bodenständige Trauffer mit dem Händchen für Holzschnitzereien findet als Mundart-Alpenrocker riesigen Anklang. Trauffer bringt gar Gletscher zum Schmelzen.


Viola Tami

Viola Tami
TED: 0901 57 59 08
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Manche mögen sich an die erfolgreiche Fernsehsoap «Lüthi und Blanc» erinnern und an Viola Manuela Laura Tami als Lotta Waser: Lang, nämlich über zehn Jahre, ist’s her. Sie ist mit vielen elektronischen Medienwasser gewaschen (Radio Energy, Sat 1 Schweiz, 3+, SFR1). Die vive Moderatorin, geboren im Tessin, verheiratet mit Roman Kilchsperger und Mutter zweier Söhne, hat ein offenes Ohr für Talente und betreute 2016 «Die grössten Schweizer Talente», mit viel Herz und Verständnis. Das kam sehr gut an. Empathie und Emotionen gehören zu ihr wie ihre Ausstrahlung und Fröhlichkeit.


Yello

Yello
TED: 0901 57 59 09
90 Rp/Anruf oder Postkarte

Die «alten Pioniere» treten ins Rampenlicht. Das sagenhafte Electro-Popduo Dieter Meier und Boris Blank gibt es ja schon seit 38 Jahren. Doch erst 2016 gaben der Soundtüftler Boris und Performer Yello-Dieter Livekonzerte – in Berlin. Einer ihrer Songs hat es weit gebracht: «The Race», er wurde zum musikalischen Markenzeichen der TV-Sendung «Formel 1» und des Senders Eurosport. Andere wurden in der Fernsehserie «Miami Vice» oder als Jingles diverser Radiostationen eingesetzt. Im Herbst also live auch in Zürich: Yello und  «Toy», ihre jüngste Produktion.



Nominiert in den Sparten:

 

 

Pop/Rock

Gölä

Er greift nicht nach den Sternen, er hat sie schon:  Mit «Stärne» eroberte Gölä Spitzenplätze in den Charts. Der Thuner Mundartrocker (Prix Walo-Publikumspreis 1998) nimmt kein Blatt vor den Mund, stösst mit seinen Äusserungen einige Leute oft vor den Kopf und hat Schlagzeilen gemacht. Doch seine Fangemeinde hält ungebrochen zu ihm. Seine Konzerte sind stets Highlights für die Anhänger. Zuletzt begeisterte der Rock-Büezer bei der Eröffnung der Samsung Eventhall in Dübendorf 5000 Gäste. Auch mit Rockkollege Peter Maffay, dessen kleiner grüner Drachen «Tabaluga» und seiner Freundschaftsbotschaft kam er als Special Guest bestens klar. Ferner kündigen sich grosse Gölä-Ereignisse an, etwa im Sommer auf der Piazza Grande in Locarno: Gölä und Trauffer.

Sina

Eine über 20-jährige Erfolgsgeschichte der Schweizer Musiklandschaft mit neun Gold- und zwei Platinauszeichnungen – das ist unverkennbar Sina. Die Mundartsängerin startete ihre Karriere als «löwenmähnige Rockröhre aus dem Wallis» und entwickelte sich im Laufe der Jahre zur vielseitigen und ausdrucksstarken Künstlerin. Sie wandelte sich von der Interpretin zur komponierenden und Texte schreibenden Musikerin. Ihre Markenzeichen sind die voluminöse Stimme und pure Authentizität. So begeisterte Sina über all die Jahre ihr Publikum immer wieder aufs Neue. Sie tauchte nicht nur nach Perlen («Perlutaucher»), sondern hat sie auch gefunden: Jüngstes Beispiel ihr letztes Album «Tiger & Reh». Es eroberte die Charts und feierte grosse Erfolge.

Trauffer

Die Geschichte seiner Kult-Holzkuh ist zusammen mit der Musik-Karriere als «Alpentainer» einzigartig. Trauffer verbindet Tradition und Moderne. Der Brienzer Musiker und Hersteller besagter «Kult-Holzchüeh» vereint alles mit einer verspielten Selbstverständlichkeit. Mit den erfolgreichen Alben «Fischer & Jäger» (2013, Goldstatus), «Alpentainer» (2014, Platinstatus) sowie «Heiterefahne» und «Heiterefahne – Gletscher Edition» (2016, Doppelplatin-Status) hat Trauffer Riesenwürfe und Erfolge gelandet. Für ihn jedoch kein Grund, sich auf den Holzschnitzeln auszuruhen, sondern einer mehr, erst richtig Gas zu geben und sein Publikum zu begeistern! Trauffer stürmt Berg und Hitparaden als  fescher «Sennesinger». Auf geht’s: «Ländler rocken und Stube hocken!»


Schlager

Beatrice Egli

Sie ist ein absoluter Wirbelwind. Ihre Energie steckt sofort an. Ein kurzes Lächeln, ein Blick aus ihren strahlenden Augen und ihre Stimme reichen meistens, um ihr stetig wachsendes Publikum bei den ausverkauften Konzerten von der ersten Sekunde an zu elektrisieren und zu verzaubern. Beatrice Egli ist süchtig nach dem ganz besonderen Kick – und sie findet ihn in der Musik, wie man der 27-jährigen Schwyzerin deutlich anmerkt. Mit «Kick im Augenblick» hat sie diesen kostbaren Euphorie-Momenten im Leben ihr neues Album gewidmet, das im April 2016 auf Platz 3 der Schweizer Album Charts stieg und 32 Wochen in den Top 100 war. Von Hamburg und Berlin bis Zürich (28. Mai) – die Prix Walo-Trägerin (2014) ist omnipräsent.

Michael von der Heide

«Ein neuer Stern ist geboren», schwärmten Kritiker, als Michael von der Heide (1996) sein erstes Album veröffentlichte. Der im Bergdorf Amden aufgewachsene Sänger besticht durch musikalische Vielseitigkeit, betörenden Charme und bissigen Witz. Mittlerweile hat von der Heide mit «Paola» sein 11. Album auf den Markt gebracht und besticht auf der Bühne, auch im Musical «Cabaret». Seine künstlerischen Kreise ziehen Bahnen, er arbeitete unter anderem mit Sina, Kuno Lauener, Martin Suter, Annette Humpe und Nina Hagen. Er gab Hunderte von Konzerten (in Deutschland, Österreich, Kanada, Frankreich). Seine musikalische Vielfalt und einzigartige Bühnenpräsenz haben ihm etliche Preise eingebracht, so auch den Prix Walo 1998 und 2015 (fürs Musical «Wanderful»).

Oesch's die Dritten

Sie sind so unverkrampft und unverkennbar wie ihre Musik. Und das schon seit fast zwei Jahrzehnten. Papa Hansueli, Sängerin Melanie, Kevin, Annemarie, Mike und Urs sind mit ihrem typischen Oesch-Sound, ihrer positiven Ausstrahlung zum Botschafter der Lebensfreude geworden (Prix Walo Volksmusik und Publikumsliebling 2008). Die herzerfrischenden Oesch’s die Dritten überzeugen Fans und Musikliebhaber im In- und Ausland. 1500 Konzerte in 13 Ländern – einmalig. In diesem Jahr feiern die Berner Oberländer den 20. Geburtstag. Entsprechend hat das Volksmusik-Sextett Grosses vor: Oesch’s die Dritten laden zur grossen Tournee (teilweise bereits ausverkauft) und präsentieren das neunte Studioalbum «Jodelzirkus».


Big Band

Christoph Walter

Virtuoser Vollblutmusiker, Bandleader, Arrangeur, Komponist: Das ist Christoph Walter, Mastermind des grössten Schweizer Unterhaltungsorchesters «CWO». Nach dem Studium an der Musikhochschule Zürich leitete Christoph Walter zuerst das Repräsentationsorchester Schweizer Armeespiel, war dann der musikalische Leiter der Swiss Army Concert Band. Christoph Walter agiert auch als musikalischer Leiter des Basel  Tattoo und für die SRF Show «Kampf der Orchester», Art On Ice etc. Zahllos die Stars und Solisten, die er auf den Bühnen begrüsste. Was Christoph Walter besonders auszeichnet: Sein Bühnencharisma – eine Energie, welche die Konzertsäle spielend in Bewegung und Schwingung versetzt.

Dani Felber

Der renommierte Bandleader, Komponist, Arrangeur, Trompeter und Flügelhornist Dani Felber überrascht immer wieder mit kreativen Konzerten und Produktionen. Felber berührt mit seinem Instrument beim swingenden Jazz ebenso wie beim groovigen Pop. Als charismatischer Bandleader seines Jazz Quartets, Orchesters und seiner Big Band erntete er grosse Erfolge. Im Laufe seiner Karriere stand er mit Jazzern wie Clark Terry, Candy Dulfer, Eric Marienthal, Paul Kuhn auf der Bühne. Mit seinen verschiedenen Formationen ist er auf Festivals, namhaften Events und Tourneen zu hören Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Rotary Kulturpreis, Swiss Jazz Award, Ambassador of Big Band Music. Die aktuelle CD-Produktion «Portrait of Dani» wurde in der Schweiz über 65’000 Mal verkauft.

Pepe Lienhard

Pepe Lienhard ist Mr. Big Band schlechthin. Seit Jahrzehnten stehen der 71-jährige Aargauer und seine hochkarätige Band für swingenden und unterhaltenden Jazz. Im letzten Jahr tourte der Bandleader, Saxophonist, Flötist und Arrangeur mit Erfolg durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Neben Hits von Count Basie, Quincy Jones, Glenn Miller und Benny Goodman spielte er auch eine Hommage an seinen verstorbenen Freund Udo Jürgens, den er mit seinem Orchester jahrzehntelang begleitete. Im letzten Juli ist für den in Frauenfeld wohnhaften Bandleader auch ein grosser Traum wahr geworden: Er und die Big Band bestritten mit seinem Idol Quincy Jones die Geburtstags-Gala zu «50 Jahre Jazzfestival Montreux».


Newcomer

Georg Schlunegger

Er schnupperte als KV-Lehrling SBB-Luft, studierte Geschichte (2002 bis 2010) und verschrieb sich ab 2009 der Musik. Georg Schlunegger, in Grindelwald und Münsingen aufgewachsen, schrieb Songs für Francine Jordi, Trauffer oder Fabienne Louves. Seit 2014 ist er Miteigentümer der Produktionsfirma Hitmill. Sein Palmarés als Produzent ist enorm: 15 Alben in den Schweizer Top Ten. Er gründete den Männerchor «Schluneggers Heimweh». An der Spitze der zehn Mannsbilder steht Georg Schlunegger. «Alleine möchte ich nicht auftreten», meint der «Heimweh»-Komponist, «als Solokünstler würde ich mich eher einsam fühlen. Aber die Magie bei einem Auftritt in einem solchen Team ist unschlagbar», meinte er in einem Interview.

Michelle Ryser

Seit dem 8. Lebensjahr steht Michelle Ryser als Solotänzerin und mit Show-Tanzgruppen auf der Bühne. 2009  spielte sie eine Hauptrolle  im Musical «Linie 1» und widmete sich vermehrt dem Gesang. Sie besticht durch ihre Vielfalt in diversen Gesangs- und Musikstilrichtungen, versprüht Lebensfreude pur und begeistert mit ihrer Stimme und Ausstrahlung. Nach dem Sieg KLEINER PRIX WALO 2008  folgten Erfolge beim Musikantenstadel,  CH- Finale GP Volksmusik, dreimal Siegerin «immer wieder Sonntags» ARD, Zweitplatzierte Alpenrose SRF 2011. Die Solothurner Frohnatur überzeugt  als Volksmusik- und Country-Lady, frei nach ihrem Motto «Musik kennt keine Grenzen». Das aktuelle Album «Volks-Country 2» schaffte es 2016 auf Platz 11 der Schweizer Hitparade.

Tina Nägeli

Tina Nägeli- ist die Entdeckung am Schweizer Fernsehhimmel. Die Radiomoderatorin mit den grauen Haaren kannte man bis 2016 primär als sympathische Radiostimme. Das hat sich geändert, als die SRF3-Moderatorin im Sommer mit ihrer quirligen Art als Reporterin durch den Festivalsommer führte. Kamerascheu ist Nägeli keineswegs. Sie übernahm 2016 die Moderation in der Glasbox für «Jeder Rappen zählt», als ihre Kollegin Rosanna Grüter die Stimme verlor. An der Seite von Fabio Nay und Stefan Büsser überzeugt die Newcomerin auf der ganzer  Linie. Den nächsten Kamera-Coup landet sie im Januar 2017 als Gastmoderatorin bei «Glanz & Gloria». Mit ihrer natürlichen, eloquenten Art überzeugt sie vollends. Das kann noch mehr werden.


Kabarett/Comedy

Fabian Unteregger

Medizin liegt dem studierten Arzt (Abschluss 2014) vielleicht nicht unbedingt am Herzen, wohl aber auf der Zunge. Der Zürcher Comdian Fabian Unteregger amüsiert mit seinen «Doktorspielen». Nicht nur medizinisch gesehen, bedient er famos die Lachmuskeln. Er war der erste, der 2014 eine «Weihnachtsvorlesung Medizin» organisierte. Eine Charity-Veranstaltung zugunsten der ALS-Erkrankten wie seinem  Bruder Thomas. Fabian, der Meister der Parodie (Christoph Mörgerli, Moritz Leuenberger u.a.) hat mehrere Eisen im Feuer. Er agiert etwa als satirischer Muntermacher in der Radiosendung «Zum Glück ist Freitag» (SRF 3). Da geht’s etwa um «Donalds Trumps Rahmbläser-Frisur». Unteregger ist auch aktiv als Botschafter der ALS Vereinigung Schweiz.

Hazel Brugger

Es passiert, wenn’s passiert, und bei Hazel Brugger passiert’s eben, die Zuschauer sind begeistert bei ihren Soloprogrammen – von Luzern, St. Gallen (ausverkauft im Februar) bis Bamberg, Bayreuth oder München (ausverkauft). Die Kabarett-Senkrechtstarterin zog grosse Kreise und ist durch ihre Auftritte bei Giacobbo/Müller, «heute-Show» oder «Nuhr im Ersten» bekannt geworden. Sie zerlegt die Welt wortwörtlich in Einzelteile, findet schöne Worte für hässliche Sachen und kreiert komische Geschichten in wirren absurden Zeiten. Das Motto der Schweizer Meisterin im Poetry-Slam 2013, Gewinnerin des Kleinkunstpreises und Gewinnerin des Salzburger Stiers 2017 lautet schlicht: «Sagen, was Sache ist, sich nicht verbiegen und sich nicht beeindrucken lassen, wenn jemand findet, man gehe zu weit.»

Stéphanie Berger

Die Bernerin Stéphanie Berger, 1995 zur Miss Schweiz gekürt, hatte immer schon einen Hang zur Show und zu Medien. Von 1996 bis 2000 moderierte sie beim Privatsender Star TV, zeitweise auch das Arosa Humorfestival. 2012 trat sie erstmals als Komikerin mit dem eigenen Programm «Miss Erfolg» auf. Sie wirkte bei Sketchen zu «Benissimo» mit und war an der Seite Otto Waalkes in der Komödie «Otto’s Eleven» zu sehen. Sie ist locker dabei, sich selber auf die Schippe zu nehmen. Das zeigt sie unterhaltsam und pfiffig im zweiten Soloprogramm «Höllelujah». Wie kriegt eine Single-Mutter mit Karrieregelüsten und Femme fatale ihre Leben auf die Reihe – zwischen Spielplatz, Clubbing und stressigem Alltag? Stéphanie Berger steht ihre Frau – geschminkt und ungeschminkt.


Bühnenproduktion

Cabaret

Das weltberühmte Musical «Cabaret» wird 50 Jahre alt. Und ist heute aktueller denn je. Nie zuvor hatte ein Musical, das die politische Weltlage zu Beginn einer seiner dunkelsten Epochen beschreibt, derartiges Aufsehen erregt. Dominik Flaschka und seinem Team gelang die Umsetzung des Stoffes, die uns von Anfang an in seinen Bann zieht. Höchstes Niveau: Das Publikum im Zürcher Bernhard Theater wurde zwischen Lachen und Seufzen, Beklemmung und Begeisterung hin- und hergerissen. Songs mit Gänsehautfaktor! Fabienne Louves, Michael von der Heide und das gesamte Team boten eine tolle Performance Im Zürcher Bernhard Theater, überzeugten sowohl tänzerisch als auch stimmlich und schauspielerisch – auf höchstem Niveau!

Dinner für Spinner

Das Basler Theater Fauteuil produzierte 2016 die Dialektkomödie «Dinner für Spinner» (Regie von Martin Schurr). Ein Riesenerfolg. Gilles Tschudi als Verleger Adrian Sommer geht einem perfiden Hobby nach: Er trifft sich dienstags mit Freunden zum Dinner der besonderen Art, man bringt einen skurrilen Gast mit – einen richtigen Spinner, in diesem Fall Guschti Nüssli (Willi Schraner). Dieser schafft es, das Leben des vom Hexenschuss geplagten Verlegers in Kürze total auf den Kopf zu stellen. Er vertreibt dessen Ehefrau (Christiane Pohl) und füllt die Wohnung mit ungebetenen Gästen (Urs Bosshardt, Colette Nussbaum, Christiane Pohl, Peter Richner, Stefan Uehlinger). Das Chaos eskaliert. Das urkomische Wirrwarr wurde vom Publikum mit frenetischem Applaus gefeiert.

Ds Lied vo de Bahnhöf

Dieser Musiktheaterabend im Zürcher Theater Rigiblick in Erinnerung an Mani Matter berührte uns mit seiner Poesie, seinem Witz und seinem Tiefsinn bis ins Innerste. Mani Matter hatte die Menschen auf herzhafte und humorvolle Weise besungen. Wir kennen die Hits von «Hemmige» über «Bim Coiffeur» zu «Dr Eskimo». An diesem Abend entdeckte das Publikum auch einen Mani Matter, den man weniger kannte. Einen Zweifler, Verzweifelten, Ironiker und vor allem einen höchst intelligenten Beobachter. Gespielt und gesungen von Sandra Studer, Alexandre Pélichet und Nikolaus Schmid in einem herrlichen Bühnenbild. Spitze.


Filmproduktion

Finsteres Glück

Nach der Romanvorlage von Lukas Hartmann drehte Stefan Haupt («Der Kreis») seinen Spielfilm über den achtjährigen Yes (grossartig Youngster Noé Ricklin), der bei einem Autounfall Eltern und Geschwister verliert. Die Psychologin Eliane (Eleni Haupt, Frau des Regisseurs) versucht, den traumatisierten Waisenknaben aus seinem Schock zu lösen und ins Leben zurückzuholen. Es gelingt ihr, ein Vertrauensverhältnis zu Yves aufzubauen und ihm Perspektiven zu zeigen. Das intime Psychodrama, bei dem die Sonnenfinsternis 1999 und der Isenheimer Altar in Colmar auch eine Rolle spielen, besticht durch menschliche Nähe, Innigkeit und überzeugende Schauspieler. Einer der besten Spielfilme des Jahrs 2016 – über Familie, Vertrauen und Verständnis.

Ma vie de Courgette/Mein Leben als Zucchini

In Cannes gestartet und inzwischen in Hollywood (Oscar-Nomination) angekommen. Der Waisenknabe namens Zucchini hat eine aussergewöhnliche Reise hinter sich. In der Romandie lockte er, bevor er – noch vor der Oscar-Verleihung am 26. Februar und in den Deutschschweizer Kinos startete – über 100 000 Zuschauer. Die Geschichte des neunjährigen Jungen mit dem grossen Kopf und den tellerrunden Augen begeisterte und bewegte. Der Animationsfilm «Ma vie de Courgette» des Walliser Claude Barras trifft Herz und Hirn – Junge wie Erwachsene. Der Knirps Icare, der sich lieber Courgette (Zucchini) nennt, fühlt sich mitschuldig am Tode seiner alkoholsüchtigen Mutter. Im Waisenhaus wird er gar nicht glücklich sein, bis er auf Camille trifft.

Nichts passiert

Thomas Engel (Devid Striesow) sucht sein Familienheil in den Schweizer Bergen und macht Skiferien im Prättigau – mit Ehefrau Martina (Maren Eggert), seiner eigenen Tochter und der seines Chefs. Alles bestens, bis die Girls in den Ausgang gehen und an den Dorfburschen Severin (Max Hubacher, «Der Verdingbub») geraten. Eine verliert die Kontrolle und wird leichte Beute für Severin. Micha Lewinsky («Die Standesbeamtin») erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich vor der Verantwortung drückt und der sich so immer tiefer im Netz von Lügen und Verharmlosung verstrickt. Ein spannender Film, gedreht zwischen Landquart und Davos. Die Kernfrage dieses Dramas: An welchem Punkt werden wir zum Mittäter, machen uns schuldig, wenn wir uns nicht einmischen? 


TV-Produktion

Bauer, ledig, sucht… (3+)

Mit der Kupplungsshow «Bauer, ledig, sucht…» entwickelte der Privatsender 3+ in den letzten Jahren eine der erfolgreichsten und meistgesehenen TV-Serien hierzulande. Und so wurde die amouröse Staffel nicht nur gern angeklickt, sondern häufig auch zum Boulevard-Medienereignis. Neun Bauern waren auch 2016 bereit für das Liebesabenteuer ihres Lebens. An der traditionellen Stubete im bernischen Kandersteg trafen sie das erste Mal ihre auserwählten Hofdamen, die auf den Höfen der Single-Landwirte eine Woche verbringen durften. Mit Rat und Tat in Sachen Liebe stehen dabei die sympathischen Liebesboten Marco Fritsche und Christa Rigozzi zur Seite. Am Ende des erfolgreichen Liebesjahres gab es ein grosses Abschlussfest.

Gotthard (SRF)

Frühjahr 1873. Menschen aus aller Herren Länder strömen in den kleinen Ort Göschenen im Kanton Uri, um auf der grössten und spektakulärsten Baustelle der Neuzeit zu arbeiten: dem Tunnel durch den Sankt Gotthard. Anhand der Schicksale drei jungen Menschen Anna (Miriam Stein), Tommaso (Pasquale Aleardi) und Max (Maxim Mehmet), ihrer Beteiligung und ihrer Verhältnisse erzählt «Gotthard» die Geschichte des gigantischen Bauwerks, das wie kein anderes Ereignis die jungen Nationalstaaten in der Mitte Europas enger zusammenrücken lässt, seiner Macher, Arbeiter und Opfer. Der aufwendige, historische Zweiteiler «Gotthard» ist ein Film von SRF in Koproduktion mit ZDF, ORF, RSI, RTS und SRG SSR. Ein imposantes, wuchtiges Fernsehereignis, packend inszeniert von Urs Egger

100% Schweizer Musik (SRF)

Bei «100% Schweizer Musik» widmen das Schweizer Radio und Fernsehen jeweils einem erfolgreichen Schweizer Künstler eine Samstagabendshow, feiern damit die musikalischen Werke und beleuchten die jahrzehntelange Karriere. Die Sendereihe startete 2015 mit Polo Hofer. 2016 drehte sich alles um die Musik von Peter Reber & Friends, und im März 2017 kommt Showstar DJ Bobo («Chihuahua») zu Ehren. Gäste und Akteure sind fünf Schweizer Musikgrössen, welche seine grössten Hits auf ihre ganz persönliche Art interpretieren. Zwischen den Musikauftritten blickt die illustre Runde (Adrian Stern, Marc Sway, Eliane Müller, Sandee und Damian Lynn) zurück auf emotionale, lustige und spannende Momente im Leben des angesagten Künstlers.


Schauspielerin/Schauspieler

Daniel Rohr

Theaterleiter, Produzent, Schauspieler: Der Zürcher Daniel Rohr ist ein Tausendsassa – impulsiv, explosiv, extrovertiert und engagiert bis in die Fingerspitzen. Ursprünglich in die Bank (KV) von den Eltern zwecks Berufssicherheit «abgeschoben», entdeckte er die Theaterwelt und liess sich am Mozarteum in Salzburg ausbilden. Flugs usurpierte er die Bühnen von Bonn bis Zürich (Schauspielhaus, Theater am Neumarkt bis 2004). Seit 2004 drückt er dem Theater Rigiblick den Stempel auf – von Edgar Allan Poe bis Goethe. Daniel Rohr ist oft auch vor Kameras präsent, etwa als Bürgermeister Hans Waldmann («Die Schweizer», 2013) oder im Kinofilm «Usfahrt Oerlike». Gleich zu gleich gesellt sich gern: Wen wundert’s, dass Hanna Scheuring (Bernhard Theater) und Daniel Rohr ein Paar bilden.

Leonardo Nigro

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Leonardo Nigro als Ermittler Roberto Rossi in den Urbino-Krimis 2016 bekannt. Dabei ist Polizist Rossi (Nigro) eigentlich nur Ersatz, weil im Fall «Die Tote im Palazzo» just kein Commissario zur Verfügung steht. Nicht nur bei Insidern hat sich sein Gesicht längst eingeprägt. Der Sohn italienischer Einwanderer taucht seit 2002 in diversen TV- und Kinofilmen auf, etwa in den erfolgreichen Literaturverfilmungen «Die Schwarzen Brüder» (2012) oder «Schellen-Ursli» (2015). Der Zürcher Secondo taucht immer mal wieder in Filmen auf, wo man ihn nicht erwartet, etwa im «Tatort» oder in «Soko Leipzig». Aber er kann auch anders und moderierte launig an den Solothurner Filmtagen den Schweizer Fernsehfilmpreis.

Miriam Stein

Sie ist die Tochter des TV-Moderators Dieter Moor («Titel Thesen Temperamente»). Ihre Mutter ist die Wienerin Marie-Louise Stein. Ursprünglich wollte sie Tänzerin werden. Als Elfjährige stand sie mit Christian Kohlund erstmals vor der Kamera. Und erwarb 2006 bis 2009 in Zürich den Master of Arts in Theatre. Ihren filmischen Durchbruch gelang Miriam Stein dank einer Rolle im Kinofilm «Goethe» (2010). Im vielbeachteten Dreiteiler «Unsere Mütter, unsere Väter» (2013) spielte sie eine tragende Rolle. Und nun «Gotthard»: Sie agiert als Anna, Tochter des Fuhrhalters Stein. «Anna aus Göschenen ist eine mutige moderne junge Frau, die eine Chance im Neuen sieht und beginnt, Quartiere für die italienischen Mineure zu bauen», beschreibt Miriam Stein ihre Rolle.